Tuesday, 6 August 2013

Arten der Kamine

Kamine im Wandel der Zeit

Heutzutage gilt die Anschaffung eines Kamins als purer Luxus, schließlich hat man jetzt andere Möglichkeiten Wärme in das Eigenheim zu bekommen und ist daher auf die ursprüngliche Funktion der Kamine als Heizzentrum des Hauses nicht mehr angewiesen. Die Nutzung einer offenen Feuerstelle zum Wärmen des Körpers wurde in der Zeit vor dem Mittelalter nur außerhalb des Hauses betrieben. Die ersten klassischen Kaminformen traten dann erst im mittelalterlichen Europa auf. Vor allem in Frankreich wurden gewaltige Bauwerke mit Abzugshauben errichtet, die über ein begehbares Foyer einen warmen Platz boten. Kamine waren damals noch große Anlagen, die trotzdem recht schnell ihren Weg in herkömmliche Räume fanden. Mit dem direkten Einbau des Kamins in die Wand konnte viel Platz gespart und auch die Abzugsrohre des Kamins verborgen werden. Somit war er endlich zum Prachtstück im Raum geworden und stellte seitdem nicht nur ein behelfsmäßiges Heizmittel mehr dar.kamine Bald darauf nutzten Könige und andere Adlige die Kamine als Zierde für den Raum und der Kamin wurde zum Mittelpunkt des Geschehens. Er galt als Versammlungsort und Ort des Rückzugs und durfte in keinem Haushalt fehlen. Um ihre soziale Stellung zu präsentieren wurden die Kamine mit Wappen und Auszeichnungen geschmückt, sodass jeder der den Raum betrat diese sofort wahrnehmen konnte. Ein Kamin galt nun als Prestigeobjekt und war weitaus mehr als es seine ursprüngliche Funktion jemals vorgesehen hatte. Auch heute gelten noch die Vorstellungen des Kamins als Designerstück, eine solche Augenweide sollte in keinem Haushalt fehlen.

Arten der Kamine

Das Wort Kamin stammt vom lateinischen caminus, welches meistens mit Ofen übersetzt wird. In anderen europäischen Sprachen sind die Ausdrücke auch an das lateinische Vorbild angepasst, wie im Englischen chimney oder im Französischen cheminée. Dies deutet auf eine frühe Nutzung des Wortes in allen europäischen Ländern hin, die mit der Angleichung der Benennung Ihre Kommunikation vereinfachten. Allgemein wird der Kamin heute als Einrichtung im Haus zur Verfeuerung von Festbrennstoffen, wie zum Beispiel Holz, beschrieben. Darüber hinaus gibt es jedoch viele Kaminarten, zu denen durch neueste Technik auch Elektrokamine zählen.Der Klassiker unter den Kaminen ist der offene Kamin, dessen Feuerraum zum Wohnraum hin offen ist. Somit verspürt man sofort eine durchdringende Wärme und hat das angenehm warme Gefühl der Geborgenheit. Im Hintergrund hört man leise das Feuer knistern und verspürt eine gewisse Lagerfeuerstimmung. Da der Abzug nach oben durch den Schornstein mittels des Rauchsammlers eingerichtet ist, werden keine Abgase in den Wohnraum weitergeleitet. Die offenen Kamine werden grundsätzlich mit Holz befeuert, welches selbst gehackt oder in Baumärkten gekauft werden kann.

Kamine mit mehr Sicherheit


Verlangen Sie jedoch nach mehr Sicherheit im Wohnraum, so bietet der geschlossene Kamin die richtige Lösung. Der geschlossene Kachelkamin wird durch eine Glasscheibe vom Wohnraum abgetrennt, welche Schutz vor Funken bietet. offene kamine design Das Material des Kamins ist besonders feuerfest und entspricht allen entsprechenden Normen. Genauso wie der offene Kamin, wird der geschlossene Kachelkamin mit Holz befeuert und bietet trotz der Abgrenzung zum Wohnraum genügend Wärme und Wohlfühlcharakter. Falls Sie sich nicht zwischen den beiden Kaminarten unterscheiden können, weil Sei zum Beispiel die Lagerfeuerromantik gern genießen, aber auch gleichzeitig die Flammen von Kindern und brennbaren Sachen fernhalten wollen, so ist über die Anschaffung eines Kachelkamins mit beweglicher Scheibe nachzudenken. Diese kann den Kamin dann sowohl öffnen als auch schließen und bietet für jeden das Richtige.

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