Kamine
im Wandel der Zeit
Heutzutage gilt die Anschaffung eines Kamins
als purer Luxus, schließlich hat man jetzt andere Möglichkeiten Wärme in das
Eigenheim zu bekommen und ist daher auf die ursprüngliche Funktion der Kamine
als Heizzentrum des Hauses nicht mehr angewiesen. Die Nutzung einer offenen
Feuerstelle zum Wärmen des Körpers wurde in der Zeit vor dem Mittelalter nur
außerhalb des Hauses betrieben. Die ersten klassischen Kaminformen traten dann
erst im mittelalterlichen Europa auf. Vor allem in Frankreich wurden gewaltige
Bauwerke mit Abzugshauben errichtet, die über ein begehbares Foyer einen warmen
Platz boten. Kamine waren damals noch große Anlagen, die trotzdem recht schnell
ihren Weg in herkömmliche Räume fanden. Mit dem direkten Einbau des Kamins in
die Wand konnte viel Platz gespart und auch die Abzugsrohre des Kamins
verborgen werden. Somit war er endlich zum Prachtstück im Raum geworden und
stellte seitdem nicht nur ein behelfsmäßiges Heizmittel mehr dar.kamine Bald darauf
nutzten Könige und andere Adlige die Kamine als Zierde für den Raum und der
Kamin wurde zum Mittelpunkt des Geschehens. Er galt als Versammlungsort und Ort
des Rückzugs und durfte in keinem Haushalt fehlen. Um ihre soziale Stellung zu
präsentieren wurden die Kamine mit Wappen und Auszeichnungen geschmückt, sodass
jeder der den Raum betrat diese sofort wahrnehmen konnte. Ein Kamin galt nun
als Prestigeobjekt und war weitaus mehr als es seine ursprüngliche Funktion
jemals vorgesehen hatte. Auch heute gelten noch die Vorstellungen des Kamins
als Designerstück, eine solche Augenweide sollte in keinem Haushalt fehlen.
Arten
der Kamine
Das Wort Kamin stammt vom lateinischen
caminus, welches meistens mit Ofen übersetzt wird. In anderen europäischen
Sprachen sind die Ausdrücke auch an das lateinische Vorbild angepasst, wie im
Englischen chimney oder im Französischen cheminée. Dies deutet auf eine frühe
Nutzung des Wortes in allen europäischen Ländern hin, die mit der Angleichung
der Benennung Ihre Kommunikation vereinfachten. Allgemein wird der Kamin heute
als Einrichtung im Haus zur Verfeuerung von Festbrennstoffen, wie zum Beispiel
Holz, beschrieben. Darüber hinaus gibt es jedoch viele Kaminarten, zu denen
durch neueste Technik auch Elektrokamine zählen.Der Klassiker unter den Kaminen ist der offene
Kamin, dessen Feuerraum zum Wohnraum hin offen ist. Somit verspürt man sofort
eine durchdringende Wärme und hat das angenehm warme Gefühl der Geborgenheit.
Im Hintergrund hört man leise das Feuer knistern und verspürt eine gewisse
Lagerfeuerstimmung. Da der Abzug nach oben durch den Schornstein mittels des
Rauchsammlers eingerichtet ist, werden keine Abgase in den Wohnraum
weitergeleitet. Die offenen Kamine werden grundsätzlich mit Holz befeuert,
welches selbst gehackt oder in Baumärkten gekauft werden kann.
Kamine
mit mehr Sicherheit
Verlangen Sie jedoch nach mehr Sicherheit im
Wohnraum, so bietet der geschlossene Kamin die richtige Lösung. Der
geschlossene Kachelkamin wird durch eine Glasscheibe vom Wohnraum abgetrennt,
welche Schutz vor Funken bietet. offene kamine design Das Material des Kamins ist besonders
feuerfest und entspricht allen entsprechenden Normen. Genauso wie der offene
Kamin, wird der geschlossene Kachelkamin mit Holz befeuert und bietet trotz der
Abgrenzung zum Wohnraum genügend Wärme und Wohlfühlcharakter. Falls Sie sich
nicht zwischen den beiden Kaminarten unterscheiden können, weil Sei zum
Beispiel die Lagerfeuerromantik gern genießen, aber auch gleichzeitig die
Flammen von Kindern und brennbaren Sachen fernhalten wollen, so ist über die
Anschaffung eines Kachelkamins mit beweglicher Scheibe nachzudenken. Diese kann
den Kamin dann sowohl öffnen als auch schließen und bietet für jeden das
Richtige.
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